Reiseberichte

Leistungskursfahrt London 2011

O Romeo, Romeo! Wherefore art thou Romeo?

Wie bitte? Ihr denkt Shakespeare sei langweilig? Einer von vielen öden Schriftstellern des 17. Jahrhunderts?

Auf unserer diesjährigen Kursfahrt der Englisch-Leistungskurse wurden wir alle eines besseren belehrt. Auf eine witzige und charmante Art wurde uns Shakespeare und sein Theater näher gebracht und obwohl wir nie gedacht hätten, dass ein öder Schriftsteller des 17. Jahrhunderts tatsächlich interessant sein könnte, stieß der Besuch im  Londoner „New Globe Theatre“ bei uns allen auf große Begeisterung. Mit unserem „Shakespeare Beauftragten“ diskutierten wir Motive und Absichten Shakespeares. Dabei hinterfragte er jede unserer Aussagen kritisch, um uns somit zum Nachdenken zu bringen. Infolge dessen dachten wir ganz genau über unsere Antworten nach und verstanden schließlich die Motive, die Shakespeares in seinen Stücken verwandt hat und was er damit erreichen wollte. Außerdem spielten unser Shakespeare-Beauftragter und eine Freiwillige aus unserer Gruppe Teile des Stückes „Romeo und Julia“ nach. Hierbei ging es vor allem um den außergewöhnlichen Sprechrhythmus der in den Stücken angewandt wurde. Zusätzlich erfuhren wir die Ehre, bei echten Proben zuschauen zu dürfen, die heute noch im „New Globe Theatre“ aufgeführt werden.

 Natürlich kamen auch die berühmten Londoner Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel der Buckingham Palace oder der Big Ben, nicht zu kurz. Mit einer Führerin machten wir eine Tour mit dem Bus, vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten. Die Führerin informierte uns über Hintergründe und Geschichten der Sehenswürdigkeiten und führte uns an manchen Plätzen zu Fuß herum.

Natürlich durfte auch eine Besichtigung der „Oxford University“ nicht fehlen. Auch hier erhielten wir wieder eine Führung, jedoch in kleineren Gruppen, über den Campus und durch einen kleinen Teil der Stadt. Da wir ausgerechnet an dem Tag da waren, als die Abschlussprüfungen geschrieben worden waren, sahen wir eine Menge Jugendlicher, die ausgelassen feierten, was sehr lustig anzusehen war. Unsere Führerin erklärte uns, was für eine Farbe der Klamotten was für eine Bedeutung hatte und welche weiteren Rituale an diesem Tag noch durchgeführt wurden. Auch im historischen Sinne wurden wir über die Universität und das kleine Städtchen aufgeklärt. Anschließend an die Führungen hatten wir genug Zeit, um die Stadt weiter zu besichtigen  und Mitbringsel für Freunde und Familie, sowie für den eigenen Bedarf einzukaufen.

An diesem Abend traf sich zusätzlich ein Großteil der Gruppe in einem Pub, um bei einer Cola und Kartenspielen nett beisammen zu sitzen.

Trotz allem hatten wir genug Freizeit, um London auf eigene Faust zu erkunden und unsere Shoppingbedürfnisse zu befriedigen. Zwischen den einzelnen gemeinsamen Unternehmungen bekamen wir jeweils einige Stunden Zeit, um uns alleine zu beschäftigen. Zusätzlich blieb der gesamte letzte Tag frei, damit jeder für sich entscheiden konnte, was er noch besichtigen wollte oder wofür er noch Zeit benötigte.

Leider machte uns das typische Englandwetter mit vielen kleineren Regenschauern an einigen Tagen einen Strich durch die Rechnung. Nichts desto trotzt haben, wie sich in einem Nachgespräch herausstellen sollte, alle Teilnehmer die Fahrt sehr genossen und würden sie auch zukünftigen Englisch-Leistungskursen empfehlen.

 

Boston Exchange October 2nd – 18th, 2010

Byfield/MA and back again

 

                                                                                                          Gegenbesuch in Byfield/Massachusetts – das Pilotprojekt ist vollendet

 

14 Schülerinnen, 1 Schüler sowie 2 Begleiter reisen am 2. Oktober 2010 nach Byfield, ca. 33 Meilen nördlich von Boston. Der Campus der Governor’s Academy ist idyllisch am Waldesrand gelegen. Das Gelände ist weitläufig, die für Amerika so typische Architektur der Holzhäuser herrscht auch hier vor.

Das Programm sieht in diesen zwei Wochen mehrere Schulbesuche, Fahrten nach Boston, Plymouth, Portsmouth, Newburyport und Portland vor. Neben den Besichtigungen historischer Plätze ist dabei ein besonderes Highlight die Fahrt mit der „Prince of Whales“ zum Whalewatching. Für die Ausflüge nutzen wir den Zug nach Boston oder aber die schuleigenen Vans, bei 15 Schülern und 2 Betreuern reichen zwei davon aus, eben amerikanische Verhältnisse – nicht untypisch für Amerika ;-)))

In der Schule stehen uns nahezu alle Veranstaltungen offen, selbst spezielle Vorbereitungskurse für den SAT – Scholastic Aptitude Test - , den jeder Absolvent einer Highschool in den USA abzulegen hat – und das sogar mehrfach tun kann, um seine erreichte Punktzahl zu erhöhen und bessere Chancen an den Colleges oder Universitäten zu haben.

Auf dem Gelände befinden sich für jede Fachrichtung separate Gebäude. So findet man ein Theater, eine Eissporthalle, ein Haus für die Künste, eins für die Naturwissenschaften, für die Sprachen etc. , nicht zu vergessen die riesige Turnhalle, die wohl eher ein Komplex von Turnhallen genannt werden kann, und natürlich die vielen Außenanlagen für die Sportkurse.

 

Alles in allem war die Zeit viel zu kurz, alles entdecken zu wollen. Hat man sich erst einmal eingelebt, weiß, wo man alles mitmachen möchte, ist die Zeit auch schon abgelaufen, wir laufen zum Schulbus, der uns zurück zum Bostoner Flugplatz bringt und die Tränen des Abschieds laufen die Wangen hinunter.

 

Aber frei nach Arnold Schwarzenegger sagen wir: We’ll be back, Byfield.

 

Dank unseren wundervollen Partnern John Seufert und Geoff Brace, und natürlich auch ein Dankeschön an die Host Families.

Mein Dank gilt außerdem unserer Frau Frendo, ohne deren akribische und aufopferungsvolle Vorbereitung und hingebungsvolle Arbeit vor Ort diese Reise nicht zu so einem Höhepunkt im Schulleben geworden wäre.

 

Wer neugierig geworden ist, kann gleich einmal vorbeischauen: http://www.thegovernorsacademy.org

 

Volker Götz, begleitender Lehrer

London 11b

29.6. – 4.7.2009

Unsere Abschlussklassenfahrt nach London dauerte zwar nur wenige Tage, doch für uns gehörte diese Fahrt zu den schönsten Erlebnissen, dir wir als Klasse gemeinsam erleben konnten.

Wir fuhren 15 Stunden mit dem Bus, welcher uns die ganze Reise über zur Verfügung stand. Damit uns, besonders den Lehrern, auf der Hinfahrt nicht allzu langweilig wurde, hatten zwei Schülerinnen die glorreiche Idee,  ihre Personalausweise zu vergessen. Nach vielen Telefonaten und langem Hin- und Her überbrachten die Eltern in Überfallgeschwindigkeit die Ausweise den verzweifelten Schülerinnen nach. Die Fahrt konnte weitergehen. Von Deutschland über die Niederlande, Belgien bis hin nach Frankreich an die Küste nach Calais.  Da setzten wir mit der Fähre nach Großbritannien über. Nach weiteren zwei Stunden Fahrt erreichten wir endlich unser Hotel mitten in London, in der Shepherds Bush Road.

Die Zimmer wurden verteilt, schnell noch ein paar Lebensmittel und Getränke im Supermarkt neben an gekauft und schon fielen die meisten völlig erschöpft von der langen Fahrt in ihre Betten. Wirklich viel hatten wir von unserem 1.Tag in London nicht. Dies änderte sich jedoch am nächsten Tag.

Der Morgen begann um halb acht mit einem „International Breakfast“(Frühstück). Kaffee, Tee oder Orangensaft, Toast mit Marmelade oder Käse. Frisch gestärkt machten wir uns am 2.Tag auf zu unserem Bus und unserem stets gut gelauntem Busfahrer „Ecki“ für eine Stadtrundfahrt durch London mit unserer extra für diesen Tag gebuchten Stadtführerin „Karen“. In verständlichem Englisch und mit einer Herzlichkeit, die ihresgleichen sucht, erklärte sie uns die Stadt, zeigte uns viele  Sehenswürdigkeiten sowie Geschäfte wie „Prèt á manger“ oder „Harrods“, in denen jeder Londonbesucher einmal gewesen sein muss. Wir sahen das London Eye, welches das größte Riesenrad Europas ist, Big Ben samt Houses of Parliament, Buckingham Palace, in dem die Queen und ihre Familie leben, Tower Bridge, St. Paul’s Cathedral, Trafalgar Square, den Tower of London, und vieles mehr.

Gegen 14:00 Uhr englischer Zeit (in England gehen die Uhren eine Stunde nach!) überreichten uns Frau Thiele und Herr Götz (unsere begleitenden Lehrer) sowohl Stadtpläne als auch unsere „Day Travelcards“ (U-Bahnfahrkarten) und wir konnten London in kleinen Gruppen ohne Aufsicht erkunden.

Zu viert fuhren wir mit der Londoner U-Bahn zu dem weltberühmten „Hard Rock Cafe“, danach zum Souvenirs kaufen zum Picadilly Circus, und dann in die bedeutendste und bekannteste Einkaufsstraße Londons – der Oxford Street. Überall gab es „Sales“(Ausverkäufe); die Menschen liefen mit ihren vollen Einkaufstüten durch die Straßen und einige Mädels aus unserer Klasse gerieten in einen regelrechten „Shopping-Rausch“. Doch auch die Jungs kauften fleißig ein.

Am Abend trafen wir uns dann alle in einem indischen Restaurant und feierten den Geburtstag eines unserer Klassenkameraden. Danach gingen wir alle noch in den „Shepherds Bush Green Park“, in der Nähe unseres Hotels und saßen auf der Wiese.

Am dritten Tag fuhren wir direkt nach dem Frühstück mit unserem Bus nach Brighton an den Strand, aalten uns in der Sonne trotz Steinstrand (!), schwammen im kühlen Meer, aßen Eiscreme und Fish & Chips (wobei diese in Deutschland deutlich besser schmecken!). Auf der Rückfahrt zum Hotel gerieten wir allerdings in einen äußerst langen Stau, doch Ecki ließ sich davon nicht unterkriegen: die Jungs durften DJ spielen und die Stimmung war gerettet.

An unserem letzten Tag in London hatten wir einen Workshop in Shakespeare’s Globe Theatre. Uns wurde gezeigt, aus welchen Komplexen die Bühne bestand, worauf die Schauspieler alles achten mussten und wir wurden, zu unserer großen Überraschung, plötzlich selbst in das Stück mit einbezogen.

Für die meisten der Klasse hieß es nach dem Workshop Freizeit bis zur Abfahrt. Es wurden noch einmal einige Sehenswürdigkeiten angesehen, Proviant für die Rückreise und Souvenirs für die Liebsten daheim gekauft. Etwas später trafen wir uns dann zu sechst (Frau Thiele, Herr Götz, drei weitere Schüler meiner Klasse und ich) abermals vor dem Theater und schauten uns gemeinsam das Stück „As you like it“( „Wie es euch gefällt“), natürlich von Shakespeare, an. Auch, wenn ich nicht allzuviel verstanden habe – die Schauspieler waren wirklich grandios und die Atmosphäre in dem alten Theater hatte schon etwas Besonderes.

Wir sind alle froh darüber, dass wir an dieser Abschlussklassenfahrt teilnehmen durften, und möchten uns alle recht herzlich bei Frau Thiele und Herrn Götz bedanken, ohne die unsere Fahrt gar nicht möglich gewesen wäre.

Vielen Dank für vier wundervolle Tage voller Action, Überraschungen und vor allem: Spaß!!!

 

Larissa König 11b

 

Kursfahrt: Leistungskurs nach England

Nachdem wir die letzten Wochen schon die Tage bis zu unserer Fahrt gezählt hatten, war es dann am Dienstag den 30.Juni soweit. Früh morgens trafen wir uns alle am Flughafen Tegel. Von Müdigkeit war wenig zu spüren, im Gegenteil wir waren einfach alle zu aufgeregt. Schnell stellte sich heraus, dass sich die Schüler, wie auch die Lehrer, Fr. Fromm und Hr. Rösner, alle super verstehen und dass die Fahrt einfach nur klasse werden kann.

In London angekommen, haben wir uns gleich in die U-Bahn gesetzt und sind nach Westminster gefahren. Das erste was wir also von London sahen, war der Big Ben bei strahlendem Sonnenschein.

Das Programm der vier Tage hatte Fr. Fromm super durchgeplant, dennoch hatte es uns an Freizeit nicht gefehlt! Von morgens bis Abends haben wir versucht so viel wie möglich von dieser großartigen Stadt aufzusaugen. Auch das Wetter hatte einfach super mitgespielt. Wer hätte gedacht, dass wir London bei 32°C und wolkenlosem Himmel erleben?

Trotzdem wir nur vier Tage da waren, haben wir so viel gesehen: Piccadilly Circus, Westminster mit dem Buckingham Palace und dem Big Ben, eine Bootstour auf der Themse, das Globe Theatre, die Tower Bridge, Green Park mit dem Nullmeridian und noch vieles mehr...

Natürlich haben wir uns es auch nicht nehmen lassen, in das Nachtleben von London rein zu schnuppern und in die berühmten Pubs von London zu gehen.

Nach vier Tagen Power Sightseeing waren wir zwar alle total fertig, aber froh, dass wir uns entschieden haben, diese Fahrt mit gemacht zu haben.

Deswegen wollen wir uns noch mal ganz herzlich bei den beiden Lehrern Fr. Fromm und Herr Rösner bedanken. Es war wirklich eine super gelungene Fahrt, bei der alle Spaß hatten und an die wir uns immer gerne zurück erinnern.