Wahlpflichtfach Deutsch (9. Klasse) an der Luise-Henriette-Schule - Curriculum
Wenn keine Stunde ausfällt, stehen im ersten Halbjahr 18 Doppelstunden zur Verfügung, im zweiten Halbjahr sind es 20 Doppelstunden?
Inhalte:
a) an den Lernbedürfnissen der Schüler orientiert: von den Schülern vorgeschlagene und vorgestellte Lektüre (Jugendbücher und Erzählungen), ausgewählte Kurzgeschichten – Die Schüler sollen unterschiedliche Arten des Schreibens, unterschiedliche literarische Formen kennenlernen. So werden ihnen Muster für eigene Schreibversuche zur Verfügung gestellt.
b) Erarbeitung und Anwendung grundlegender literarischer Fachbegriffe / Einübung der Fachsprache
c) Einführung in die Film-, Theater- und Bildanalyse (angestrebt wird eine Kooperation mit den Fächern Kunst, Musik und Darstellendes Spiel): Vergleich eines literarischen Werks mit seiner Verfilmung; Aufforderung zum Lesen des Feuilleton-Teils einer Tageszeitung (Film- und Theaterkritik); Ausstellungsbesuch
d) Einordnung des Gelesenen (Autorenbiografie, gesellschaftlicher und kultureller Hintergrund: literarische Epoche): exemplarisch
e) Erstellen eines Portfolio
f) Portfolio, Facharbeit oder Präsentation sind Beurteilungsgrundlage und können u.U. Ersatz für die Klausur sein (vgl. RLP für die Sek I [Entwurfsfassung], S. 61)
Methoden:
Beim Kompetenzerwerb zur Informationsbeschaffung sollen die Schüler schrittweise
a) Einführung in die Literaturrecherche:
- Benutzung von Bibliotheken (Bibliotheksführung!) und Nachschlagewerken
- Benutzung des Internets: Aufzeigen der Möglichkeiten und Risiken[2]
Erarbeitung einer Problemstellung, Sammeln und Vergleichen von Informationen, Informationen auswerten und zusammenfassen
b) Einführung in die Arbeit mit einem Textverarbeitungsprogramm (Word: Welche Funktionen sind wichtig?) zur Erstellung von Referaten, Thesenpapier und Präsentationen (PowerPoint).
c) Exemplarische Erarbeitung eines Referats oder einer Präsentation (oder einzelner Gliederungspunkte), lebendiges, anschauliches Nacherzählen von Geschichten anhand vorbereiteter Stichwortzettel
d) Vorstellen der Erschließungsformen „untersuchendes“, „erörterndes“, „gestaltendes Erschließen“ mit dem Schwerpunkt auf letzterem und Erarbeitung der methodischen Herangehensweise. (Wesentliche Gestaltungsformen, teils innen- und teils außenperspektivisch angelegt, sind Brief, Tagebuch, innerer Monolog, Dialog, Rollenbiografie, Plädoyer, Notieren der Gedanken und Stimmungen einer Figur, Eindrücke schildern, eine Szene gestalten [z. B. Dialoge, Regieanweisungen] oder fiktive Gespräche arrangieren. Besondere Bedeutung kommt dem perspektivischen Wechsel und der Veränderung (z. B. Erweiterung) des Personals zu.)
e) Gliederung von Mitschriften / Protokollen
Arbeitsformen:
Die Arbeit im Wahlpflichtfach Deutsch erfolgt – wann immer möglich – als Partner- und Gruppenarbeit. Die Durchführung eines Projektes ist verpflichtend.
Wenigstens einmal im Schulhalbjahr wird eine Theateraufführung besucht.