Entwicklung des Fachs Informatik an der LHS

Zur Entwicklung des Fachs Informatik an unserer Schule:

Seit dem Schuljahr 2012/13 gibt es vier Grundkurse im Fach Informatik an unserer Schule. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die Informatik wählen steigt stetig, dies gilt besonders für die Schülerinnen.

Die Inhalte des Unterrichts stammen aus den vier Gebieten der Informatik: Theoretische Informatik, Praktische Informatik, Technische Informatik und Angewandte Informatik.

Die Technische Informatik bildet v. a. im ersten Semester einen Schwerpunkt in Form von Untersuchungen des funktionellen Aufbaus der Hardware und logischen Entwürfen von Rechentechnik.

Ebenfalls Schwerpunkt im ersten Semester, aber in viel größerem Umfang in den folgenden, steht die Praktische Informatik. Angefangen bei einfacher Spieleprogrammierung mittels grafischer Programmierumgebungen, über Robotik (Lego Mindstorms) bis zur Programmierung von Microcontrollern (Arduinoboards), werden programmiertechnische Grundelemente und -strukturen und Programmiersprachen (Java und Derivate) vermittelt sowie Modellierungs- und Implementierungstechniken erlernt.

Informatik ist ein Team-Fach! Nicht nur bei der Programmierung, auch in der Angewandten Informatik ist die Arbeit in Gruppen sinnvoll und zielführend. Ein modernes System ist vernetzt, das gilt für Menschen und Maschinen. Die Angewandte Informatik geht von den drei anderen Bereichen des Faches aus und verknüpft sie z. B. mit gesellschaftlichen Aspekten (Datenschutz, Urheberrecht, Social Media, Verbraucherverhalten).

Die Theoretische Informatik ist besonders vertreten durch die Bereiche Kryptologie/Codierung(stechniken), Künstliche Intelligenz, Automatentheorie.

 

Derzeit stehen am Luise-Henriette-Gymnasium zwei Computerräume mit insgesamt 52 Rechnern (34 + 18) zur Verfügung. Verbunden sind diese über die Schulserverlösung logoDIDACT der Firmen SBE/Bechtle. Beide Räume sind mit Beamern bzw. SMARTboard ausgestattet. Die räumliche Großzügigkeit sowie die technische AUsstattung ermöglichen den Unterricht von Kursen aber auch Klassen in der Form, das jede Schülerin und jeder Schüler allein an einem Rechner arbeiten kann, aber nicht muss ...

 

Für den mobilen Einsatz gibt es 1,5 Notebook-Klassensätze. Das W-Lan-Netz wurde 2012 aus Sicherheitsgründen (veraltete Hardware) abgeschaltet. In allen Klassen- und fast allen Fachräumen gibt es Internet per Lan.

 

Seit 2012 nimmt das Luise-Henriette-Gymnasium am Förderprogramm der Senatsverwaltung "Berlin wird kreidefrei!" teil und konnte dadurch mehrere SMARTboards erhalten.

Zur gleichen Zeit verschwanden die stationären Computer aus den Klassenräumen, in denen noch keine SMARTboards installiert wurden. Zum Ausgleich besteht die Möglichkeit der bedarfsgerechten Verwendung von Laptops.

 

Rückblicke:

Der Start des Computerzeitalters begann mit der Anschaffung eines DIEHL-Rechners im Jahre 1972. Die Schüler lernten damals noch die Maschinensprache des Gerätes und gaben sie über Markierungskarten ein. Später kam eine zweite Diehl, dann zwei Commodore-Rechner dazu. Aber der Unterricht in heutiger Form, dass je zwei Schüler/innen an einem Gerät sitzen, begann erst 1985 nach der Anschaffung einer HP-Anlage mit 8 Terminals und einem Zentralrechner.

Und so sah unsere Ausstattung 2009 aus:

Der Informatik- und ITG-Unterricht findet parallel in zwei Räumen statt, deren Rechner mit einem Server vernetzt sind. Der Server arbeitet mit dem Betriebssystem LINUX und verwaltet den Zugang der gesamten Anlage. Die PCs arbeiten mit dem Betriebssystem WIN 2000.

Über den Server erfolgt auch die Anbindung ans Internet, die wir ab dem Jahr 2000 kostenlos nützen können. Im Zuge der Erneuerung der Heizungsanlage (2000/1) wurden Verbindungen in 5 Fachräume gelegt und ab 2009 sind die Räume der 3 oberen Stockwerke vernetzt, so dass auch hier eine Einwahl an dem Server und damit zum Internet möglich ist.

Im Sommer 2003 wurden 15 Laptops angeschafft, die “Wireless”, also ohne feste Verbindung ins Netz gehen können. Die maximal mögliche Entfernung zum aufgestellten Sender lässt die Einwahl fast in allen Räumen zu. Weiterhin werden zunehmend Fachräume und Klassenräume mit Medieninseln (fahrbarer Computertisch mit PC (Wireless Internetzugang) , Drucker) ausgestattet.

Nach der Neugestaltung des ehemaligen Fotolabors zu einem Multifunktionsraum, in dem u. a. die Schülerzeitungsgruppe eine Heimstatt gefunden hatte, bestand auch hier die Möglichkeit, Internetrecherche an 8 PCs durchzuführen.

Ende 2005 wurde uns von CIDs ein Apple-Server XServe übergeben, der bis 2011 als Fileserver diente und eher unzuverlässig seinen Dienst tat.